Der 1. FC Lok geht als Tabellenführer ins Entscheidungsspiel um die Meisterschaft am letzten Spieltag! Ein enges Spiel in Greifswald endete leistungsgerecht mit 1:1, Adetula egalisierte den Traumstart der Heimmannschaft im zweiten Durchgang.
Wilton fehlte mit Rotsperre, der wieder genesene Kusic rückte für ihn in die Innenverteidigung. Ansonsten zwang die Verletztenliste Seitz erneut zum Improvisieren: McLemore spielte abermals als Mittelstürmer, Grözinger in der Innenverteidigung.
Traumstart für die Hausherren
Das Spiel war exakt drei Zeigerumdrehungen alt, da schockten die Rot-Weißen die Gäste mit dem ersten Abschluss der Partie. Daedlow setzte sich auf der Außenbahn durch und gab die Kugel flach in die Mitte, Wagner drückte den Ball über die Linie (3.). In der Folge setzte der GFC auf seine Paradedisziplin. Als beste Defensive der Rückrunde zog das Team sich zurück und verteidigte leidenschaftlich. Lok hatte mehr den Ball und suchte die Lücke. Nach einem Standard gelang dem FCL fast die Antwort, als McLemores Kopfball sich auf die Latte senkte (20.). Auch in der Folge bestimmten die Leipziger die Partie: Adetulas Distanzschuss zischte knapp vorbei (30.), McLemores freier Abschluss mit der Pike landete am Außennetz (43.). Blau-Gelb war die bessere Mannschaft – doch zur Pause stand der Rückstand!
Adetulas Einzelaktion bringt den Punktgewinn
Greifswald kam gut aus der Pause, war griffig und hätte fast erhöht. Atilgan setzte sich stark gegen zwei Lok-Spieler durch und bediente Benyamina am Fünfmeterraum, der aus der Drehung die Latte traf (51.). Ein Warnschuss, den unser Team nicht ignorierte. Lok hatte in der Folge wieder deutlich mehr den Ball und drückte den GFC in die eigene Hälfte. Folgerichtig fiel der Ausgleich: Adetula legte den Ball sehenswert an seinem Gegenspieler vorbei. Den scharfen Flachschuss aufs Torwarteck konnte Jakubov nur an den Innenpfosten ablenken, von wo die Kugel ins Tor hüpfte (64.) Der wichtige Ausgleich! Das Momentum war nun auf Seiten der Gäste, doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr gelingen.
Fazit: Lok kann zwar auch das vierte Gastspiel in Folge in Greifswald nicht gewinnen, holt allerdings einen immens wichtigen Punkt im Meisterschaftskampf! Durch das 1:1 reicht ein Sieg gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg am letzten Spieltag zum Titelgewinn, sollte Jena das Parallelspiel gegen Erfurt nicht haushoch gewinnen. Doch dafür braucht die Mannschaft die Unterstützung eines jeden Fans! Unseren großen Traum erreichen wir nur gemeinsam.
Macht die Bude voll und kommt alle zum letzten Heimspiel der Saison! Anpfiff ist nächsten Samstag um 14 Uhr.
TICKETS FÜRS SPIEL GIBT ES HIER!
Tore: 1:0 Wagner (3.), 1:1 Adetula (64.)
Torschüsse: 8 – 9
Ecken: 5 – 7
Greifswalder FC: Jakubov - Farr, Eglseder (83. Kaizer), Strietzel, Wagner - Richardson, Vogt, Daedlow - Bokake, Benyamina (90.+3 Tomety-Hemazro), Atilgan (60. Lämmel)
1. FC Lok Leipzig: Naumann - Dombrowa, Kusic, Grözinger, Rühlemann (77. Zimmer) - Abderrahmane - Verkamp (46. Elsner), Siebeck, Cevis (87. Ziane), Adetula (87. Maier) - McLemore (67. Öztürk)1
Zuschauer: 1.863 (654 Lok-Fans)
Gelbe Karten: Richardson, Eglseder
Text: Hannes Ulrich















