UNSERE EHRENMITGLIEDER

Auf Grund herausragender sportlicher Leistungen bzw. herausragendem Engagement wurden zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt:

Karl Drößler
Karl Drößler kam 1963 vom SC Lokomotive Leipzig nach Probstheida zum damaligen SC Leipzig. Bis zum Ende seiner Laufbahn 1969 bestritt er 198 Pflichtspiele für den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Er gehörte der Mannschaft an, die 1966 im ersten Pflichtspiel als 1. FC Lok auflief und im selben Jahr den Internationalen Fußball-Cup gewann. Zwischen 1966 und 1969 war er erster Mannschaftskapitän unserer Loksche und 1990 erster demokratisch gewählter Präsident des 1. FC Lok sowie 1991 erster Präsident des VfB Leipzig.

Henning Frenzel
Auch Henning Frenzel kam 1963 vom SC Lokomotive Leipzig ins Bruno-Plache-Stadion.  Mit dem 1. FC Lok gewann er 1966 den Internationalen Fußball-Cup sowie 1976 den FDGB-Pokal. Zudem wurde er 1966 Oberliga-Torschützenkönig. Bis zum Ende seiner Laufbahn 1978 bestritt Frenzel 505 Pflichtspiele für den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Zu seinem 506. und letzten Einsatz kam “Freund Henning” am 19. September 2004 in der 3. Kreisklasse. 

Mit 420 Oberliga-Spielen belegt Henning Frenzel Platz 3, mit 152 Toren Platz 4 der ewigen Rangliste der DDR-Oberliga. Er bestritt zudem 56 Länderspiele für die DDR-Nationalmannschaft, mit der er bei den Olympischen Spielen 1964 die Bronzemedaille gewann. Nach dem Ende seiner Laufbahn als Spieler war Henning Frenzel viele Jahre als Nachwuchs-Trainer in Probstheida tätig.

Hans-Ulrich Thomale
Coach Hans-Ulrich Thomale kam 1985 von Wismut Aue zu unserem 1. FC Lok und blieb bis 1990. Von 1998 bis 1999 kehrte er noch einmal auf die Trainerbank des VfB Leipzig zurück. Thomale stand in 202 Pflichtspielen für den 1. FC Lok und den VfB Leipzig an der Seitenlinie. Mit ihm errang der 1. FC Lok seine größten Erfolge: Die Siege im DDR-Pokalwettbewerb (FDGB-Pokal) 1986 und 1987, die DDR-Vizemeisterschaften 1986 und 1988 sowie den Einzug in das Finale des Europapokals der Pokalsieger 1987.

 

 

Manfred Geisler
Manfred Geisler kam 1956 von der BSG Chemie zum damaligen SC Rotation Leipzig nach Probstheida. Bis 1976 bestritt er 446 Pflichtspiele für den SC Rotation, den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Damit gehört er hinter Matthias Liebers, Henning Frenzel und Wolfram Löwe zu den Spielern mit den meisten Einsätzen für unseren 1. FC Lok und seine Vorgänger. Manfred Geisler gehörte der Mannschaft an, die 1966 den Internationalen Fußball-Cup gewann. Er bestritt 15 Länderspiele für die Nationalmannschaft der DDR.

Wilfried Gröbner
Wilfried Gröbner wechselte 1967 von der BSG Chemie Eilenburg zu unserem 1. FC Lok. Insgesamt wurde er in 312 Pflichtspielen aufgeboten, wobei ihm 30 Tore gelangen. Wilfried Gröbner fungierte ab 1978 als Kapitän des 1. FC Lok und trat damit die Nachfolge von Henning Frenzel an. Er wurde für acht Länderspieleinsätze in die DDR-Nationalmannschaft berufen. Mit dem 1. FC Lok errang er 1976 den FDGB-Pokalsieg und erreichte drei weitere Endspiele in diesem Wettbewerb. In der Saison 1973/1974 gelang ihm mit dem 1. FC Lok der Einzug ins UEFA-Cup-Halbfinale gegen Tottenham Hotspur. Wilfried Gröbner absolvierte dabei alle zehn Matches der fünf Runden über die vollen 90 Minuten. Er wurde zudem für acht Länderspieleinsätze in die DDR-Nationalmannschaft berufen. Mit ihr triumphierte er im olympischen Finale in Montreal 1976 mit einem 3:1-Sieg gegen Polen und wurde so Olympiasieger. 

 

 

 

Wolfram Löwe
Wolfram Löwe wechselte 1962 von Turbine Markranstädt nach Probstheida. Er gewann mit dem 1. FC Lok 1966 den Internationalen Fußball-Cup sowie 1976 den FDGB-Pokal. Bis zum Ende seiner Laufbahn 1980 bestritt er 455 Pflichtspiele für den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Zwischen 1967 und 1977 gehörte Wolfram Löwe zum Kader der DDR-Nationalmannschaft und bestritt insgesamt 43 Länderspiele. Dabei gehörte er sowohl zum DDR-Aufgebot bei der Weltmeisterschafts-Endrunde 1974 in der Bundesrepublik, als auch bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, wo er mit dem DDR-Team die Goldmedaille gewann.

Hans-Jürgen Naumann
Hans-Jürgen Naumann begann bereits als Jugendlicher in Probstheida mit dem Fußballspielen beim damaligen SC Rotation. Seinen Einstand in der Ersten Mannschaft gab er am 19.8.1962 im Oberliga-Heimspiel gegen Dynamo Berlin (1:1). Hans-Jürgen Naumann gehörte der Mannschaft an, die 1966 den Internationalen Fußball-Cup gewann, wurde aber in den beiden Finalspielen nicht eingesetzt. Bis zu seinem Wechsel 1975 zu Aktivist Borna bestritt er 253 Pflichtspiele für den SC Rotation, den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Im Jahr 1968 kam Hans-Jürgen Naumann zu einem Einsatz in der DDR-Nationalmannschaft.

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