Unser Bruno-Plache-Stadion ist nicht einfach nur ein Fußballstadion. Es ist unsere Heimat, ein wichtiges Stück deutscher Fußballgeschichte und der Ort, an dem unsere blau-gelbe Familie seit Generationen zusammenkommt. Umso schöner, wenn sich politische Entscheidungsträger vor Ort ein eigenes Bild davon machen, was hier in den vergangenen Jahren entstanden ist – und welchen Weg wir noch vor uns haben. Am vergangenen Dienstag begrüßten wir Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags, und Dr. Paula Piechotta, Mitglied des Deutschen Bundestages und des dortigen Haushaltsausschusses, bei uns im „Bruno“.
Gemeinsam mit Florian Eichler und Michael Weichert aus dem Präsidium, Lars Menzel und Daniel Zschuckelt vom Aufsichtsrat, Petra Brumme vom Aufsichtsrat der Spielbetriebs GmbH sowie dem Vorsitzenden der Förderkommission, Thomas Löwe, ging es auf einen Rundgang über unser Vereinsgelände. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich das Stadion selbst und insbesondere unsere historische Tribüne. Gleichzeitig konnten wir zeigen, was sich in den vergangenen Jahren bereits bewegt hat: Die sanierte Ballspielhalle, der Kunstrasenplatz und die Regenwasserzisterne sind wichtige Bausteine unserer Entwicklung. Auch die beiden fast fertiggestellten neuen Kunstrasenplätze machen deutlich, dass sich in Probstheida weiter etwas bewegt. Zur Umsetzung all dieser Projekte haben auch Fördermittel des Landes Sachsen (und der Stadt Leipzig) beigetragen, wofür wir uns bei unseren Besuchern recht herzlich bedankt haben. Gut zu wissen: Vor drei Tagen ist ein neuer Fördermittelbescheid vom Bund und dem Land Sachsen zur weiteren Sanierung unserer denkmalgeschützten Holztribüne eingegangen.
Doch Infrastruktur ist für uns kein Selbstzweck. Hinter jedem Bauprojekt steht ein großes Ziel: Bessere Bedingungen für unseren Verein und für unsere Mannschaften, insbesondere für unseren Nachwuchs, zu schaffen. Beim Rundgang wurde deshalb auch deutlich, wie eng die bauliche Entwicklung mit der täglichen Vereinsarbeit verbunden ist. Es ging um Chancen und Perspektiven, aber ebenso um die Herausforderungen, die ein solcher Weg mit sich bringt. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welchen unschätzbaren Wert das Ehrenamt für den 1. FC Lok Leipzig besitzt. Viele der Dinge, die heute in Probstheida selbstverständlich erscheinen, wären ohne Menschen, die ihre Freizeit, ihre Energie und ihr Herzblut in unseren Verein investieren, nicht möglich. Sie sind ein wichtiger Teil dessen, was Lok ausmacht.
Unser Weg ist noch nicht zu Ende. Im Gegenteil: Rund um das Bruno-Plache-Stadion warten weitere Aufgaben und Herausforderungen auf unseren Verein. Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken und an eine Sache glauben. Jedes Projekt auf unserem Vereinsgelände bringt uns dabei ein Stück weiter. Das „Bruno“ verändert sich – aber eines bleibt: Hier schlägt das Herz unseres 1. FC Lok!














