Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die kommende Saison die Zulassung zur 3. Liga erhalten. Erstmals geschah dies ohne Bedingungen. Allerdings gibt es Auflagen, die weiterhin große Anstrengungen erfordern.
Wie im Zulassungsverfahren üblich, sind wirtschaftliche Auflagen Bestandteil des Bescheids. Hierzu zählt insbesondere das Erreichen der eingereichten wirtschaftlichen Kennzahlen. Der Verein sieht sich hierfür organisatorisch gut aufgestellt. Wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch, auch weiterhin neue Mitglieder, neue Zuschauer und neue Sponsoren für den 1. FC Lok zu begeistern und insgesamt mehr Einnahmen zu erzielen.
Die Zulassung durch den DFB erfolgt ausdrücklich mit dem traditionsreichen Bruno-Plache-Stadion als Spielstätte. Dafür sind im Vorfeld jedoch eine Reihe technisch-organisatorischer Maßnahmen im Bereich Stadion und Stadionumfeld umzusetzen. Dazu gehören unter anderem der Austausch der Bestuhlung und die Erweiterung des Brandschutzteppichs auf der Tribüne, die Schaffung eines Medienarbeits- und Pressekonferenzraums sowie die Installation eines inneren Blitzschutzes. Der Verein hat die erforderlichen Schritte dafür bereits vorbereitet und wird die Maßnahmen fristgerecht umsetzen. Erforderlich sind für die geplanten Arbeiten entsprechende finanzielle Mittel, aber auch die Unterstützung von Mitgliedern und Fans bei den Arbeiten.
Martin Mieth, Geschäftsführer:
"Die erteilte Zulassung ist ein starkes Signal. Es zeigt die positive Entwicklung des Vereins und ist Belohnung für die intensive und professionelle Arbeit in allen Bereichen in den letzten Jahren. Dafür danke ich allen, die dazu beigetragen haben und weiterhin beitragen. Klar ist jedoch auch, dass wir für die Erfüllung der Auflagen wiederum all unsere Kräfte bündeln müssen und die Unterstützung von Mitgliedern, Fans, Sponsoren und allen anderen Partnern benötigen."
Toni Wachsmuth, Geschäftsführer Sport:
“Für die Entwicklung des 1. FC Lok ist die nun erfolgte Zulassung zur 3. Liga ein wichtiger Meilenstein und das Resultat harter Arbeit im ganzen Verein. Für die Mannschaft ist das eine zusätzliche Motivation, im Kampf um die Meisterschaft alles zu geben und sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren.”















