Nach den Vorkommnissen im letzten Heimspiel des Jahres 2025 gegen den FSV Zwickau, setzt der 1. FC Lok Leipzig ein Zeichen: Die Gegengerade bleibt, außer für Inhaber einer entsprechenden Dauerkarte, im ersten Heimspiel des Jahres gegen Hertha 03 Zehlendorf (Freitag, 06.02.2026, 19 Uhr) geschlossen.
Beim letzten Heimspiel gegen den FSV Zwickau war ein mit Kiessplit gefüllter Becher von der Gegengerade in Richtung Gästebank geflogen. Dabei wurde der Busfahrer des FSV Zwickau so schwer am Kopf getroffen, dass er eine stark blutende Platzwunde davontrug und ärztlich behandelt werden musste. Der Täter konnte in der Folge festgesetzt und polizeilich ermittelt werden - der 1. FC Lok wird nun versuchen, alle möglichen Strafen vollumfänglich auf den Täter umzulegen.
Um ein klares Zeichen zu setzen und deutlich zu machen, dass ein solches Verhalten nicht toleriert wird, bleibt zudem im nächsten Heimspiel die Gegengerade (außer für Inhaber einer entsprechenden Dauerkarte) geschlossen.
Martin Mieth, Geschäftsführer 1. FC Lok Leipzig Spielbetriebs GmbH:
"Wir wollen hier bewusst ein ganz klares Zeichen setzen, um die Leute wachzurütteln! Wir sind von Vereinsseite ständig bemüht, neue Zuschauer und Sponsoren für den 1. FC Lok zu gewinnen - Vorkommnisse wie diese sind dafür jedoch absolut kontraproduktiv und machen die Anstrengungen vieler Mitarbeiter und Unterstützer diesbezüglich zunichte. Zudem kommen direkte Verbandsstrafen, die sich alleine in der laufenden Saison schon auf fast 50.000 Euro summieren - Geld, das an anderen Stellen fehlt. Uns ist bewusst, dass unsere Entscheidung auch ganz viele Fans und Zuschauer trifft, die sich persönlich nie etwas zu Schulden kommen lassen haben. Dennoch wollen wir dieses klare Zeichen setzen - einfach, um jeden dafür zu sensibilisieren, wie wichtig es ist, dass jeder auch ein Stück darauf achtet, dass solche Dinge in unserem Stadion in Zukunft keinen Platz mehr haben."









