Eine starke Leistung krönen unsere Jungs am Ende leider nicht mit einem Sieg. Die Defensive stand diesmal bombenfest und auch offensiv erspielten wir uns gute Einschussmöglichkeiten – nur ein Treffer wollte uns dabei nicht gelingen.
Verzichten mussten wir auf Dorian Čevis, der gelbgesperrt fehlte. Weiterhin verletzt ist zudem Lukas Wilton. Torsten Ziegner vertraute in der Innenverteidigung auf das Duo Alex Siebeck und Pepe Böhm. Linksverteidiger Eliyas Strasner lief erstmals von Beginn an in einem Regionalligaspiel für den 1. FC Lok auf.
Mittelfeld-Kampf und Chancenplus für Lok
Früh im Spiel gab es die erste richtig dicke Gelegenheit für Blau-Gelb: Ayo Adetula wurde von Eren Öztürk auf dem linken Flügel in Szene gesetzt, zog in den Strafraum und schloss dort mit rechts ab – der Ball strich knapp am Kasten vorbei (6.). Im weiteren Verlauf folgte die Partie zumeist einem ähnlichen Muster: Beide Teams waren zunächst auf eine sichere Defensive bedacht, bekämpften sich im Mittelfeld und versuchten, sich in Ballbesitz geduldig Torchancen zu erarbeiten. Das gelang uns deutlich besser als den Gastgebern. Bis zur Pause hatte allein Ayo noch zwei gute Einschussmöglichkeiten (24./29.), hinzu kam eine gute Doppelchance durch Öztürk und Djamal Ziane (31.).
Hinten dicht, vorne fehlt die Abgeklärtheit
Schreckmoment zu Beginn der zweiten Hälfte: Alex Siebeck fliegt unter einem hohen Ball durch, Pepe Böhm wird von Okpalaike geblockt, sodass Ebel an den Ball kommt und auf Werbelow spielen kann. Doch dessen Schuss entschärft Jonas Wendlinger stark (46.). Es war die beste Möglichkeit der Hausherren und sollte zugleich die einzige richtige Babelsberger Chance im ganzen Spiel bleiben. Anschließend riss unsere Loksche das Spiel wieder an sich und erarbeitete sich eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten. Die besten davon vergaben Öztürk, der frei vor dem Tor zum Abschluss kam (62.), und Adetula nach einem klasse Chip-Pass von Strasner (79.).
Fazit: Defensiv war es diesmal eine starke Vorstellung. Mannschaftlich geschlossen und mit zwei bärenstarken Innenverteidigern ließen wir Babelsberg kaum zur Entfaltung kommen. Auch unsere „kontrollierte Offensive“ sah gut aus – insgesamt 18 Torschüsse sprechen für sich. Was diesmal fehlte, war die Abgeklärtheit vor dem Tor, um wenigstens eine der zahlreichen guten Chancen im Kasten zu versenken.
Das nächste Spiel hat es in sich: Am kommenden Samstag (14 Uhr) steht DAS DERBY an. Schon über 8.000 Karten sind verkauft – wer dabei sein will, sollte sich ranhalten.
DERBY-TICKETS
Tore: keine
Torschüsse: 3 – 18
Ecken: 1 – 3
Babelsberg: Müller – Hasse, Lang, Büch, Salaske – Lämmel (86. Kalckreuth), Wegener – Meier (73. Schmidt), Ebel, Werbelow (86. Bayindir) – Okpalaike (73. Yilmaz)
1. FC Lok Leipzig: Wendlinger – Schierack, Böhm, Siebeck, Strasner – Abderrahmane, Kaiser – Arcalean (68. Mergel), Öztürk, Adetula – Ziane (75. Bornschein)
Gelbe Karten: Ziane, Schierack, Cheftrainer Ziegner (alle Lok)
Zuschauer: 3.804
Foto: Familie Bahrdt















