Exakt eine Woche nach der Niederlage in Chemnitz hat der Spitzenreiter eine starke Reaktion gezeigt: Gegen unbequeme Eilenburger gab es einen verdienten Heimsieg. Spielentscheidend war ein bärenstarker Siebeck, der im Mittelfeld viele Zweikämpfe gewann und zweimal nach einer Ecke einnetzte.
Zurück in der Startelf waren nach Gelbsperre Siebeck sowie Cevis. Zudem startete Maderer für Ziane, der auf der Bank Platz nahm.
Erste Hälfte ohne große Möglichkeiten
Die Schirme waren aufgespannt, als im verregneten Probstheida das erste Heimspiel des Jahres anstand. Die Gäste aus Eilenburg reisten dabei mit der zweitschlechtesten Defensive der Liga an, traten gegen den Spitzenreiter aber mutig auf und standen hinten sicher. So entwickelte sich zunächst ein Spiel ohne viele Tormöglichkeiten. Lok sorgte zunächst nur aus der Distanz für Gefahr – aber Wilton verzog (25.) und Öztürk schoss genau in die Arme des Gästekeepers (27.). Erst ab der 30. Minute wurde es zielstrebiger in der Offensive und richtig gefährlich wurde es nach einer Ecke: Abderrahmane köpfte knapp am Kreuzeck vorbei (36.). Der FCE überstand aber die druckvollen Lok-Minuten vor der Pause und hielt die Null.
Zweite Hälfte mit Power und Effektivität
Blau-Gelb kam stark aus der Pause. Nach einer Zeigerumdrehung streifte Öztürks Versuch knapp am Pfosten vorbei. Doch kurz darauf klingelte es: Siebeck köpfte eine Grözinger-Ecke mithilfe des Innenpfostens in die Maschen (48.). Führung! Nach knapp einer Stunde war erneut Siebeck nach einer Ecke zur Stelle, im Gewühl staubte er aus Nahdistanz ab (59.). Die Entscheidung! Blau-Gelb spielte jetzt frei auf und zeigte Spielfreude. Bei einem Konter flitzte Adetula der Eilenburger Defensive davon und legte mustergültig in die Mitte. Dort nahm Maderer den Ball an und spitzelte ihn an Pieles vorbei ins Netz – 3:0 (67.)! Danach blieb Lok dominant, Eilenburg war geschlagen. Es blieb trotz weiterer Möglichkeiten jedoch beim verdienten 3:0-Erfolg.
Tore: 1:0 Siebeck (48.), 2:0 Siebeck (59.), 3:0 Maderer (67.)
Torschüsse: 13 – 5
Ecken: 8 – 7
1. FC Lok Leipzig: Naumann – Dombrowa, von Piechowski (82. Kusic), Wilton, Grözinger – Siebeck, Abderrahmane (76. Ziane), Öztürk – Cevis (70. Verkamp), Maderer (76. Kabashi), Adetula (70. Maier)
FC Eilenburg: Pieles – Aguilar (87. Schädlich), Jarosch, Zaruba, Griebsch – Schlicht, Kretzer, Pestel (59. Mauer), Niemitz (59. Kallenbach) – Baumann (70. Mattmüller), Henkel (70. Poser)
Gelbe Karten: Zaruba, Baumann (beide FCE)
Zuschauer: 4.748
Foto: Familie Bahrdt, Text: Hannes Ulrich















