Im Rahmen des 139. DRG-Rasenseminars in Leipzig machten gestern die Experten der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) einen exklusiven Zwischenstopp im Bruno-Plache-Stadion. Ziel war es, das geschichtsträchtige Gelände in Probstheida und die aktuellen und neu entstehenden Abwasseranlagen unter die Lupe zu nehmen.
Wer und was ist die DRG überhaupt?
Die Deutsche Rasengesellschaft ist das Kompetenzzentrum für alles, was grünt. Der Bund vereint Fachleute aus verschiedenen Disziplinen. Wissenschaftler & Züchter: Spezialisten für Gräserarten und Sortenentwicklung. Ingenieure & Planer: Experten für den Platzbau. Praktiker: Stadion-Greenkeeper und Golfplatzpfleger. Gemeinsam tauschen sie sich über neueste Erkenntnisse in Sachen Rasen aus und beraten zu Themen wie Belastbarkeit, Pflegeeffizienz und Nachhaltigkeit.
Lob von höchster Stelle: Dr. Harald Nonn beeindruckt
Dr. Harald Nonn, Vorsitzender der DRG, zeigte sich besonders vom historischen Charme des Stadions angetan. Sein Augenmerk galt dabei nicht nur dem satten Grün, sondern auch der legendären Tribüne: „Das, was mich beeindruckt hat, ist die alte Bausubstanz, die einen ganz besonderen Charme versprüht. Das stellt Lok vor großen Herausforderungen – nicht nur gestalterisch, sondern vor allem finanziell. Es ist absolut bemerkenswert, was der Verein hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat!“
Blick in die Zukunft: Baumaßnahmen im Fokus
Neben der Tradition stand auch die Moderne auf dem Programm. Die Experten begutachteten das Gelände und informierten sich über die aktuellen Fortschritte rund um den kommenden Kunstrasenplatz. Für die Fachleute bot der Besuch wertvolle Einblicke in die Infrastrukturprojekte des 1. FC Lok, die zeigen, dass in Probstheida mit viel Herzblut an der Zukunft gearbeitet wird.















