Was ein Ritt, was ein Fight, was ein Sieg! Nach zuletzt zwei Partien ohne Dreier, hat der 1. FC Lok diesmal wieder einen Sieg eingefahren. Das unangenehme Auswärtsspiel beim BFC Dynamo nahmen unsere Jungs von Beginn an gut an und siegten unterm Strich verdient mit 1:0.
Jochen Seitz musste aufgrund einiger verletzter Spieler wieder den Baumeister spielen: Pasqual Verkamp begann für den verletzten Jonas Arcalean. Luc Elsner stand für Djamal Ziane, der sich im Abschlusstraining am Sprunggelenk lädierte, in der Startaufstellung.
Adetula nutzt den Riesenbock
Blau-Gelb kam richtig gut rein in den Ostklassiker. Ein erster Distanzschuss von Adetula landete am Außennetz (5.). Doch auch die Heimmannschaft hatte ihre Möglichkeiten – vor allem über die rechte Seite kam der BFC oft vors Tor. Naumann war das erste Mal gegen Windsheimers Distanzschuss gefordert und parierte mit den Fäusten (13.). Die Nummer 18 des BFC stand kurz darauf erneut im Mittelpunkt. Nach einem Einwurf spielte er einen haarsträubenden Rückpass. Adetula spritzte dazwischen und blieb eiskalt vor Keeper Ortegel (22.) – das wichtige 1:0, nach zuvor 252 Minuten ohne eigenen Treffer. Der BFC blieb auch in der Folge aktiv und besonders über Distanzschüsse gefährlich. Erhöht hätte aber fast die „Loksche“ nach einem Grözinger-Standard. Doch Kusics Kopfball aus kurzer Distanz wurde von Ortegel pariert (45.).
Naumann als bärenstarker Rückhalt
Der zweite Durchgang glich der ersten Hälfte. Fast 3.000 Zuschauer sahen ein spannendes, hart umkämpftes Regionalliga-Duell. Chancen gab es allerdings nicht mehr so viele. Nach einem Konter hätte Adetula fast den Sack zu gemacht, seinen Flachschuss fischte Ortegel jedoch wiederum weg (70.). Zum Ende hin drückten die Berliner die Leipziger Löwen häufig in die Defensive, doch diese stand sicher – und wenn doch mal ein Ball durchkam, war unsere Nummer Eins zur Stelle: Er parierte Fritzsches Volley von der Strafraumkante (83.). Aber damit nicht genug. In der Nachspielzeit fing sich die Lok nochmal einen Konter, erneut Fritzsche lief alleine auf das Lok-Gehäuse zu. Doch Naumann blieb lange stehen, machte sich breit und parierte mit dem ausgestreckten Arm. Was für eine Parade! Kurz danach war Schluss, es blieb beim knappen 1:0-Auswärtssieg. Aufgrund der konzentrierten Defensivleistung sicher nicht unverdient.
Fazit: Jaaaaaaa! Was für ein erlösender, wichtiger Dreier im Saisonendspurt. Unsere Mannschaft hat die Tugenden auf den Platz gebracht, die jeder Lok-Fan sehen möchte: Kampf, Leidenschaft, Durchsetzungsfähigkeit. So muss es weitergehen! Noch drei Spiele!
Am nächsten Wochenende geht es zu Hause gegen den BFC Preussen, Anpfiff am Samstag ist 14 Uhr. Macht die Bude voll!
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Tor: 0:1 Adetula (22.)
Zuschauer: 2.911 (703 im Gästeblock)
BFC Dynamo: Ortegel - Liebelt, Amadou, Gunte, Kuffour (86. Polte) - Oellers, Breitfeld, Windsheimer, Knezevic (69. Ho) - Putaro (64. Reincke), Fritzsche
1. FC Lok Leipzig: Naumann - Zimmer, Kusic, Wilton, Grözinger (52. Rühlemann) - Abderrahmane - Verkamp (74. Kang), Siebeck, Cevis, Adetula (87. Ziane) - Elsner (74. McLemore)
Gelbe Karten: Putaro, Knezevic (beide BFC), Cevis, Naumann (beide Lok)
Foto: Familie Bahrdt, Text: Hannes Ulrich














