Zusammen mit 24 weiteren Vereinen aus ganz Deutschland veröffentlicht der 1. FC Lok Leipzig heute einen offenen Brief an den DFB. Darin wird die geplante Reform der Stadionverbotsrichtlinien des DFB in ihrer aktuellen Form klar abgelehnt.
Zum offenen Brief geht es hier
Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass Stadionverbote künftig leichter und verpflichtend schon auf Grundlage laufender Ermittlungsverfahren ausgesprochen werden könnten. Dadurch sind rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und die Verhältnismäßigkeit sowie die Vereinsautonomie gefährdet. Weitere Kritikpunkte sind zentrale Weisungsrechte des DFB, unklare Zuständigkeiten sowie die Schwächung von Fanprojekten und präventiver Fanarbeit.
Statt eines repressiveren Systems fordern wir eine grundlegende Überarbeitung der Richtlinien: Mit transparenten Verfahren, stärkerer Beteiligung von Fanvertretungen, Wahrung rechtsstaatlicher Standards und weiterhin individueller Entscheidungsfreiheit der Vereine.















