Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Drittligatauglichkeit seines Stadions gemacht. Nachdem die neue Rasenheizung bereits im vergangenen Sommer im Bruno-Plache-Stadion installiert worden war und im Anschluss ein technischer Probelauf stattfand, wurde die Anlage nun auch unter Wettkampfbedingungen getestet. Zusammen mit dem Einbau einer Beregnungsanlage und dem notwendigen neuen Rollrasen hat das "Projekt Rasenheizung" ungefähr 1 Million Euro gekostet.
Schon beim Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena am 8. März erfolgte ein umfangreicher Belastungstest der Anlage. Dafür wurde ein mobiles Heizaggregat eigens für den Testzeitraum von Mittwoch bis Sonntag angemietet und in Betrieb genommen. Nach Auswertung aller Daten können wir nun stolz verkünden: Der Probelauf verlief durchweg erfolgreich. Die gesamte Anlage funktionierte technisch einwandfrei und erfüllte alle Anforderungen. Damit kann die Rasenheizung ab sofort regulär genutzt werden.
Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme sind hinsichtlich des Spielfelds nun sämtliche Anforderungen des DFB für eine mögliche Teilnahme an der 3. Liga erfüllt. Eine der größten infrastrukturellen Hürden auf dem Weg zur Drittligatauglichkeit des Bruno-Plache-Stadions ist nun genommen. Damit sind die Arbeiten, die notwendig sind, um unser 'Bruno' fit für die 3. Liga zu bekommen, allerdings noch nicht zu Ende: Im Mittelpunkt weiterer Projekte steht insbesondere das Herzstück unseres Stadions und unseres ganzen Vereins - die historische, denkmalgeschützte Holztribüne. Diese muss vor allem hinsichtlich des Brandschutzes noch weiter ertüchtigt werden, um eine Zulassung des DFB für Deutschlands dritthöchste Spielklasse zu erlangen.
Ein besonderer Dank für die geleistete Arbeit am “Projekt Rasenheizung” gilt allen Beteiligten, die an Planung, Bau und Umsetzung mitgewirkt haben: Marcus Riedel (Planung) und Heiko Mohr (Bau- und Projektleitung) sowie den Firmen MPN, Rasenplan, Söhner, Muldentaler Bau-Union, Green Energy Systems, Landhandel Glesien und Rabe Öl. Ohne ihr Engagement wäre die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts nicht möglich gewesen - ebenso wenig ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, die vor allem im letzten Sommer mit angepackt haben. Danke, Danke, Dankeschön!















